| Quelle | Datacycle |
Vernissage: colorit mit Künstlerin Lea Kubeneck und Autor Heinz Helle
Lea Kubeneck
Die Veranstaltung
Mit colorit bewegt sich Lea Kubeneck an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst. Ausgehend vom geschriebenen Wort entwickelt sie eine visuelle Ästhetik, die literarische Texte in grafische Farbkacheln übersetzt. Jede im Text genannte Farbe wird chronologisch erfasst und in ein streng strukturiertes, quadratisches Bild übertragen. So entsteht ein werkspezifischer Farbcode, der den Text nicht illustriert, sondern ihn in eine abstrakte, visuelle Form überführt.
Stilistisch erinnern die Farbkacheln an Gerhard Richters «Strips», Bridget Rileys «Stripes» oder Paul Smiths Designs, konzeptionell orientieren sie sich allerdings ausschließlich am geschriebenen Wort und verwandeln dieses in ein ästhetisches Objekt mit einer eindeutigen literarischen Referenz. colorit schaut mit einem – vom Inhalt losgelösten – Blick auf die Dramaturgie literarischer Texte. Das geschriebene Farbwort wird zum Spielball einer ästhetischen Verlagerung und rückt damit von traditionellen Farbbedeutungen ab. Vielmehr werden die Farbführungen im gesamten Werk betrachtet und dabei Brüche in der Erzählung, Kapitelstrukturen, Stimmungen und Phasen des Geschehens sichtbar. Der werkspezifische Farbcode kann als reduzierte Übersetzung verstanden werden und steht im Gegensatz zu dem geschriebenen Wort schwarz-auf-weiß.
Ihr könnt die Ausstellung colorit von Lea Kubeneck bis Freitag, 26. Juni 2026 im Literaturhaus Vorarlberg zu den gängigen Öffnungszeiten bei freiem Eintritt besuchen!
Info
Kontakt
|
Radetzkystraße 1, 6845 Hohenems, Österreich
entfernt
|
|
| +43 670 351 54 51 | |
| office@literatur.ist | |
| literatur.ist |








