Im Rahmen einer Führung durch die Installation Wachhäuschen gibt Hannes Zebedin Einblicke in die Entstehung der Arbeit und ihre inhaltlichen Hintergründe.
Ausgangspunkt des Projekts sind Fragen nach Erinnerung, politischer Verantwortung und gesellschaftlichen Formen von Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Für die Installation wurde Lehm aus zehn verschiedenen Orten des Alpen-Adria-Raums verwendet, die mit politischen Umbrüchen, Grenzverschiebungen und den Folgen des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Gemeinsam mit dem Künstler können Besucher:innen die räumliche Gestaltung der Arbeit erkunden und mehr über die Gedanken erfahren, die dem Wachhaus zugrunde liegen. Die Führung bietet Gelegenheit, die Installation als begehbaren Denkraum zu erleben und mit dem Künstler über die Bedeutung von Geschichte, Erinnerungskultur und deren Auswirkungen auf die Gegenwart ins Gespräch zu kommen.