Schwierigkeit |
mittel
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Aufstieg
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955 hm |
Abstieg
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945 hm |
Tiefster Punkt |
vor Schranken 735 m |
Höchster Punkt |
Wandlkogel 1251 m |
Dauer
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3:50 h |
Strecke
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10,9 km |
Wandlkogel + Gsolberg, O.Ö.Voralpen
Quelle: Alpenverein Linz, Autor: Karl Linecker
Die Tour
Interessante Tour auf zwei einsame Gipfel, zwischen Zwillingskogel und Hochkogel, in den oberösterreichischen Voralpen.
Am Wanderweg vom Hauergraben zum Durchgang, Richtung Zwillingskogel und weglos zum Gsolberg. Ab und Aufstieg zum Wandlkogel mit leichter Kletterei. Rückkehr annähernd am Anstiegsweg.
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Info
Karte
Details
Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Gefahrenpotential
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Technik | |
Exposition |
N
O
S
W
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Beste Jahreszeit
Wegbeschreibung
Start
Hauergraben ~735 m
Ziel
Hauergraben ~735 m
Weg
Siehe auch detailliertes "Zeit-Höhen-Diagramm in der Bildergalerie".
ANSTIEG: Vom Schranken (735 m) auf der Forststraße (WEG 411) zu einer Wegtafel auf etwa 945 m. Hier links ab und steil, manchmal etwas feucht, zum Durchgang auf 1158 m. Kurz vorher sind einzelne blaue Seilsicherungen. Etwas ab (1140 m), hinauf (1195 m) und zu einer weiteren Tafel auf 1170 m an der Kehre einer Forststraße, der wir nun rechts (westwärts) folgen. Vor deren Ende steigen wir links durch den lichten Wald zum Kamm und folgen diesem rechts bis zum Gsolberg ca. 1235 m. Wir steigen im Kahlschlag ab, visieren eine Forststraße talwärts an und halten uns vor dem Tiefpunkt auf ca. 1075 m links. Weglos, etwas mühsam im Kahlschlag bergan queren bis wir den Gratkamm (1140 m) erreichen, dem wir nach Westen bis zum ersten Felsen (1220 m) folgen. Links (südlich) vorbei (Pfadspuren), etwas ab auf 1200 m und dann wieder zum Grat (Windwurf) ansteigen. Wir sind westlich des Gipfels am Gratweg zum Hochkogel und wenden uns scharf rechts (~1215 m). Nordseitig vom Gratkamm in leichter Kletterei I-II bei guten Verhältnissen ansteigen und zuletzt rechts zum Grat. Der felsige Wandlkogel (1251 m) mit kleinem Kreuz und Gipfelbuch ist links in wenigen Minuten erreicht, ein herrlicher Aussichtspunkt. 760 HM und zügig fast 2 Std. Gehzeit.
ABSTIEG: Am Anstiegsweg abklettern, südlich unter den Felsen (1200 m) zurück und links zum Grat queren. Wir folgen dem Grat nach Osten, am Hochpunkt (1150 m) etwas nördlich von diesem weglos (Kahlschlag) zum Tiefpunkt um 1090 m bei einem kleinen Jungwald. Wir treffen immer wieder auf weiße Grenzsteine. Nun im Jungwald ansteigen, dann wieder im bekannten Kahlschlag linkshaltend zur Forststraße auf 1090 m NW-lich vom Gsolberg. Wir folgen der Forststraße und wandern am Anstiegsweg mit kleinen Höhenverlusten bis zur Wegtafel (1170 m). Der Zwillingskogel könnte ab hier leicht noch rechts erstiegen werden.
Links am Wanderweg etwas bergan, dann ab (1140 m) und nochmals etwas bergan zum Durchgang auf 1158 m. Nun links am Wanderweg 411 zur Forststraße um 945 m und rechts auf dieser zum Parkplatz im Hauergraben zurück. 190 HM und
Insgesamt: 950 HM und flott gut 3 3/4 Std. Gehzeit bei 10,9 km Wegstrecke.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Lokalbahn Grünau, Haltestelle Traxenbichl nach Scharnstein, ÖBB: www.oebb.at
Event. mit Taxi zum Parkplatz ~735m am Güterweg Hauergraben, oder die 3,5 Straßen-km zu Fuß am markierten Wanderweg.
Anfahrt
Von der A1 Westautobahn Ausfahrt Vorchdorf (von Westen kommend) auf der L 536 bis vor Pettenbach und weiter über die B 120 nach Scharnstein. Von Osten beim Voralpenkreuz auf die Pyhrnautobahn A9 und bei der ersten Ausfahrt Ried abfahren. Auf der L 562 den Wegweisern zum Schigebiet Grünau folgen und nach Scharnstein. Ab Hier auf der L 549 weiter Richtung Grünau ins Almtal.
1,1 km nach der Bahnquerung, noch vor Grünau, zweigt man zur Haltestelle Traxenbichl rechts ab. Den kleinen gelben Hinweisschildern zum Zwillingskogel folgen, dann auf den Güterweg Hauergraben abbiegen. Man fährt bis zum Schranken, das letzen Stück (700 m) auf Schotterstraße.
Parken
Hauergraben Parkplatz 655 m, auf ~735 m beim Schranken 2-3 Parkmöglichkeiten nach rd. 0,7 km.
Weitere Informationen
Ausrüstung
Wanderausrüstung.
Sicherheitshinweise
Am besten im Spätherbst oder Frühjahr, ehe hohes Gras die Tour erschweren würde. Auch die Orientierung ist einfacher, wenn die Bäume das Laub schon verloren haben.