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Regina Hübner Dear ...
2026
Die Veranstaltung
Regina Hübner ist eine international tätige Videokünstlerin, die in Villach geboren wurde. Ihre Ausbildung erhielt sie in Graz an der Ortweinschule, danach in Carrara und anschließend in Rom an der Accademia di Belle Arti, an der sie 1990 diplomierte. Seither lebt und arbeitet die Künstlerin in Rom, wo sie auch freischaffend in den Bereichen experimentelle Fotografie, Video und Performance tätig ist. Viele
ihrer Werke wurden bereits auf wichtigen internationalen Festivals und in bedeutenden Ausstellungsinstitutionen präsentiert, darunter das ZKM in Karlsruhe, das FRAC in Marseille, das Mandel Center in Tel Aviv oder die Nationalgalerie in Vilnius.
In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Regina Hübner mit grundlegenden Themen des Menschseins, des Daseins und der Vergänglichkeit. Sie betrachtet den Menschen als Individuum wie auch als soziales Wesen. Hübner befragt seine Position und Bedeutung im Verhältnis zu Gemeinschaft und Gesellschaft, zu Natur und Kultur, untersucht Dimensionen des Miteinanders, von Kommunikation, Dialog
und Beziehungen, und verbindet dies mit ihren subjektiven Erfahrungen als Frau, Tochter und Mutter in Werken, die als Metaphern fundamentaler Lebenszusammenhänge Gültigkeit erlangen.
Mit der Sprache des Videos, mit der Kraft großformatiger symbolhafter Bilder erzeugt die Künstlerin Installationen, „Ambientations“ genannt, die durch die Verbindung von Kunst, Architektur und Atmosphäre zu außergewöhnlichen Erkenntnisräumen werden. Kontemplative Werke von beeindruckender Poesie und Sinnlichkeit führen zu Bewusstwerdungsprozessen, die Assoziationen, Gefühle und Erinnerungen der
Rezipierenden mit einschließen.
Die Einzelausstellung im Museum Moderner Kunst Kärnten zeigt einen Querschnitt des Schaffens der Künstlerin und umfasst sowohl zentrale Werke des OEuvres, die situationsspezifisch adaptiert wurden, wie auch neue und neueste Arbeiten, die bisher noch nicht öffentlich präsentiert wurden.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag Johannes Heyn eine umfassende Monografie mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Roberto Annecchini, Reinhard Braun, Daina Mattis, Arnulf Rohsmann, Gabriel Soucheyre und Christine Wetzlinger-Grundnig.
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