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Weiße Leere. Hayato Mizutani

Do
9. Juli
2026
Beginn
10:00
Ende
18:00

Die Veranstaltung

Im Rahmen des offenen künstlerischen Wettbewerbs zur Realisierung einer Kunstinstallation in der Burgkapelle des Museums Moderner Kunst Kärnten im Jahr 2026 wurde das Konzept von Hayato Mizutani zum Siegerprojekt gekürt. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren setzte sich der 1985 in Japan geborene Künstler gegen 123 Mitbewerberinnen und Mitbewerber aus dem In- und Ausland durch. Hayato Mizutani absolvierte ein Kunststudium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Zuvor studierte er Architektur an der Tokyo University of Science und anschließend an der Universität Liechtenstein. Seit 2019 lebt und arbeitet er in München.

Ausgangspunkt des Projekts „Weiße Leere“ ist die Frage, wie sich durch eine künstlerische Intervention ein Dialog mit der spezifischen Raumqualität der Burgkapelle entfalten lässt. Im Zentrum der Kapelle ist ein vollkommen weißer, kugelförmiger Körper platziert – ein großer Ballon mit einem Durchmesser von etwa 5,2 Meter. Das Material ist leicht, glatt, beinahe immateriell. Trotz der Dimension bleibt die Burgkapelle frei begehbar. Besucherinnen und Besucher können den Ballon umrunden, ihn aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrnehmen und seine Präsenz im Raum erfahren. Zugleich tritt die nahezu schwebende Kugel in Beziehung zu den Wandmalereien der Kapelle, insbesondere zur Darstellung der Dreifaltigkeit, in der ebenfalls ein weißer Kugelkörper erscheint. So verwandelt sich das gemalte Symbol in ein reales Objekt. Ebenso schwingt das japanische Konzept Ma mit, ein philosophisch-ästhetischer Ansatz, der die Leere, das Dazwischen oder die Stille beschreibt. Das Nichts wird als beabsichtigte Lücke, Öffnung oder Pause verstanden, als bewusst gesetzter Zwischenraum oder als Zwischenzeit. So lenkt die obgleich voluminöse, so doch in Form und Farbe zurückgenommene Installation die Aufmerksamkeit auf das historische, geistige und materielle Gefüge der Burgkapelle und eröffnet eine stille und zugleich präzise Untersuchung des Zusammenspiels von Architektur, Licht und Wahrnehmung. Die minimalistische Arbeit entfaltet sich als poetische Resonanz auf die Atmosphäre und Geschichte des Ortes, verzichtet bewusst auf Dominanz und sucht stattdessen einen Moment der Konzentration.

Info

Quelle Datacycle

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Do 9.
Juli 26
10:00-18:00
Do 9.
Juli 26
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Juli 26
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Juli 26
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Juli 26
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Aug. 26
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Aug. 26
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Aug. 26
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Aug. 26
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Sept. 26
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Sept. 26
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Sept. 26
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Okt. 26
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Do 1.
Okt. 26
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